Was kann ein digitaler Sprachassistent?

Gaming Club Casino: Sprachsteuerung mit Ok Google Quelle: Pixabay

Wir leben in einer Welt voller Fortschritt und Innovationen. Einer der neuesten Technik-Trends sind die Sprachassistenten. In der Branche ist man sich sicher, dass schon 2021 mindestens ein Viertel der Weltbevölkerung mit den sprachgesteuerte digitale Assistenten interagieren wird. Waren 2019 über 3 Milliarden Sprachassistenten in gebrauch wird bereits 2023 mit 8 Milliarden Sprachassitenten gerechnet. Der Zukunftstrend von Alexa und Co. ist also nicht aufzuhalten. Neben Anwen­dungs­bereichen wie Online Themensuche, Online Einkauf, Streaming usw. sind diese Assistenten auch für Fans von Handy Casinos interessant. Obwohl Ihr Handy nach Sprach­befehl noch nicht selbständig im Casino spielen kann, gibt es für Mobilgeräte schon mehrere Spiele mit Sprach­steuerung. Hier machen Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets dem PC seine Position als Spieleplattform oft streitig.

Vielseitige Geräte schalten nicht nur das Licht an

Wir kennen alle die Filmszenen, in denen jemand in ein dunkles Zimmer kommt, „Licht!“ sagt, und gleich darauf das Zimmer erleuchtet wird. Was noch vor Kurzem wie Zukunftsmusik erschien, ist inzwischen längst Realität. Sprachassistenten regeln auf Befehl die Heizung, rufen das Wetter ab, erledigen einen Online Einkauf, spielen Musik und Filme, und schalten das Licht an. Die Worte „Ok Google“ sind bei Smartphone-Besitzern heute Alltag. Mehrere verschiedene Hersteller von Sprachassistenten liefern sich ein Rennen um Marktanteile und überbieten sich dabei ständig bei Qualität und Funktionen ihrer Geräte. Obwohl diese noch keine echte „KI“ darstellen, sind sie schon beeindruckend vielseitig. Für Interessierte lohnt sich ein Blick auf die verbreitetsten Varianten.

Ok, Assistent – was ist verfügbar?

Google Assistant

Der Google Assistant wird als intelligenter persönlicher Assistent bezeichnet und ist mit Android-Geräten, Google Home, iOS und dem Messenger Google Allo kompatibel. Er empfängt und verarbeitet gesprochene und auch eingegebene Befehle. Seit Sommer 2017 ist er auch für die deutsche Sprache verfügbar. Mit diesem Assistenten lassen sich Duschen, Türen, Fenster, Garagentore, Mikro­wellen, Schlösser, Ventile und vieles mehr ansteuern. In 2020 erhielt Google Assistant sechs neue Funktionen. Vorgestellt wurden diese auf der CES 2020. So ist es z.B. möglich Google Assistant mit Google Home oder Google Phone zu verbinden. Befehle wie: „Google, schalten den Fernseher um 21.00 Uhr aus“, sind also kein Problem mehr. Für Fans von Geschichte, die keine Lust haben den Text selbst zu lesen, gibt es auch eine neue Funktion. Google Assistant kann Ihnen einen langen Text vorlesen oder diesen sogar in bis zu 42 unterschiedliche Sprachen übersetzen.

Gaming Club Casino: Smartphone und Ohrhörer Quelle: Pixabay

Google Home wird zu Nest Wifi

Hier handelt es sich um einen mit Mikrophonen ausgestatteten, sogenannten Smart Speaker, der als persönlicher digitaler Assistent dient. Er wurde im Oktober 2016 vorgestellt. Seit August 2017 gibt es eine Version mit deutscher Stimme. Angesprochen wird der Assistent mit „Ok Google“ oder „Hey Google“. Mit und mit wurde es ruhiger um Google Home und der Begriff Nest Wifi kam zum vorscheinen. Google Nest Wifif ist ein neues Mesh-WLAN-System von Google. Es hat mehrere Zugangspunkte und erweitert eine Abdeckung im Haus. Zusätzlich hat es einen Lautsprecher integriert der Google Assistant benutzt. Der Nutzer kann Fragen oder Befehle an das Gerät richten. Dieses versucht dann die Beantwortung bzw. Umsetzung. Dabei geht es um allgemeine Dinge, wie die Beleuchtung von Räumen oder das Abspielen von Musik. Die Mikrophone lassen sich mit einem Knopf abschalten.

Amazon Alexa

Gaming Club Casino: Amazon echo dotQuelle: Pixabay

Dieser auch einfach als Alexa bekannte Assistent zählt zu den derzeit am weitesten verbrei­teten Geräten. Er wurde zuerst in den Smart Speakers Amazon Echo und Amazon Echo Dot eingesetzt. Alexa verfügt über verschiedene Fähigkeiten, wie sprachliche Interaktion, Anferti­gung von „to-do“-Listen, Einstellung von Alarmen, Abspielen von Hörbüchern und Musik, Angabe von Neuigkeiten zu Wetter, Verkehr, Sport und Abspielen von Nachrichten. Sogar das Bestellen von Essen ist möglich. Über Alexa kann auch eine Reihe von smarten Geräten kontrolliert werden, wie die 2018 von Amazon angekündigte Mikrowelle, die sich mittels Echo-Gerät steuern lässt. Die Geräteansteuerung über Alexa läuft unter der Bezeichnung „Home Automation“. Mittels sogenannter „Skills“ von Drittanbietern können Nutzer die Fähigkeiten von Alexa erweitern. Die Inspiration zum Alexa-Assistenten stammt von der sprachlichen Interaktion zwischen Besatzungsmitgliedern und Bordcomputer in der Serie „Raumschiff Enterprise“. Hier erleben Nutzer also ein Stück wahr gewordene Science Fiction. Amazon Alexa kann in der Verbindung mit einem Echo-Lautsprecher sogar Ihren Einkauf übernehmen. Amazon Prime-Mitglieder geben einfach eine Onlinebestellung per Sprachbefehl ein und die Lieferung erfolgt wie gewohnt schnell und einfach nach Hause. Auch eine Putzfrau kann Alexa und Echo ersetzen. Vorausgesetzt Sie haben einen smarten Saugroboter. Dann ist es einfach die Wohnung putzen zu lassen, während Sie entspannt im Restaurant Ihr Abendessen genießen.

Staubsaugen auf Befehl. Saugroboter und Alexa. Quelle: pixabay.com

Apple Siri

Apples Software Siri erkennt und verarbeitet Spracheingaben. Sie läuft auf Apple Betriebs­systemen, iPhones, iPads ab der dritten Generation, Apple Watch und Apple TV. Siri wurde 2011 vorgestellt und war schon damals auch für die deutsche Sprache verfügbar. Seit 2015 lässt sich Siri auf dem Apple TV nutzen. Siri fungiert als persönlicher Assistent, indem Fragen des Nutzers beantwortet und Sprachbefehle ausgeführt werden. Ab iPhone 6 kann Siri mit dem Sprachbefehl „Hey Siri“ aktiviert werden. Danach lassen sich zum Beispiel Kontakte anrufen oder Einträge im Kalender vornehmen. Sind Internetdienste ver­füg­bar, können Wetter­daten abgerufen, Entfernungen zu Orten berechnet und Online Lexika wie Wikipedia genutzt werden. Allerdings stehen nicht alle Funktionen in allen Sprach­versionen zur Verfügung, z.B. kann man Verkehrsinformationen nur in den USA abrufen.

Microsoft Cortana

Auch Microsofts 2014 präsentierte Software Cortana dient der Erkennung und Verar­beitung von Sprachbefehlen. Sie ist Teil von Windows 10 und läuft außer­dem auf dem Windows Phone 8.1, iOS, Android und der Xbox One. Mit Cortana können Anwender die Suchmaschine Bing nutzen, Termine und Erinnerungen erstellen, Kontakte anrufen und Routen planen. Zur Verarbeitung von Sprachbefehlen ist hier eine Internet­verbindung zu den Servern von Microsoft nötig. Microsoft hat bestätigt, dass personalisierte Sprachmodelle mit Akzent, Sprechtempo und Rhythmus der Nutzer zusätzlich angelegt und gespeichert werden. Mit dem Sprachassistenten von Microsoft lassen sich auch E-Mails und SMS senden, Apps öffnen lassen und einfache Listen verwalten. Auch Spiele können mit Cortana gesteuert werden.

Gaming Club Casino: Smart Speaker Quelle: unsplash.com

Was kann der Bixby Sprachassistent?

Der Sprachassistent von Samsung ist einer der neueren Varianten auf dem Markt. Verfügbar ist er auf dem Smartphone Galaxy S8, Galaxy S8+, Galaxy Note9 und auf allen Galaxy S10 Geräte. Eines der herausragende Funktionen von Bixby ist: Fotografieren Sie einen Gegenstand und Bixby findet wo Sie die Schuhe, die Brille und den Mixer Ihrer besten Freundin kaufen könne. Auch Sehenswürdigkeiten können mit Bixby fotografiert und erläutert werden.

Tolle Assistenten oder Sicherheitsrisiko?

Bei Geräten, die mit vielen persönlichen Informationen gefüttert werden, stellt sich natürlich die Frage nach Privatsphäre und Datenschutz. Generell gilt, wie bei allen mit dem Internet verbundenen Geräten, dass sie durch Hacker angreifbar sind. Trotz eingebauter Sicherheits­protokolle sollten Nutzer also immer umsichtig bei der Anwendung sein. Dazu zählt, nur not­wen­dige, sensible Daten wie Kontonummern und Passwörter auf den Geräten zu speichern. Updates vornehmen, wenn diese verfügbar sind, und das Gerät abschal­ten, wenn es nicht benötigt wird. Werden diese Grundregeln beachtet, können Sprachassistenten ihre Fähig­keiten entfalten und Ihnen in vielen Bereichen helfen, ihren Alltag effizienter zu gestalten – nicht nur beim Licht einschalten.

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