Spannung pur mit Formel 1 und eSport

Sebastian Vettel Formel 1 (Formel 1) FerrariQuelle: Pixabay, randomwinner

Viele Motorsportbegeisterte träumen davon, einmal einen echten Rennwagen zu fahren. Igor Fraga ist (auch) eSportler und startet 2020 in der echten Formel 3. Auch Formel 1 Spieler trainieren viel mit verschiedenen Simulatoren, die technisch gesehen zum eSport gehören. Wie in der Formel 1 und im Motor­sport im Allgemeinen kann man in einem Online Casino auf seinen Lieblingsfahrer wetten. Wer wird der Gewinner des nächsten Rennens und wer wird der Gewinner der gesamten Serie sein? Neben den eSport-Wetten können Sie auch andere Online Casino Spiele auspro­bieren, die ebenfalls im Handy Casino verfügbar sind.

Die Formel 1 im Jahr 2020

Lewis Hamilton in einem OldtimerQuelle: Pixabay, schuger

Wer die Formel 1-Übertragungen etwas verfolgt, hat sicherlich von den 2021 anstehenden Regeländerungen gehört. Außerdem laufen am Ende der Saison 2020 die Verträge mehrerer namhafter Fahrer aus, darunter auch der momentan einzige Deutsche im Feld. Der vier­malige Weltmeister Sebastian Vettel. Damit wird sich nächstes Jahr wohl einiges ändern. Dieses Jahr bleibt erstmal viel beim Alten, was Teams und Fahrerpaarungen angeht. Die dort merklichste Veränderung ist das Verschwinden des Teams Toro Rosso, oder zumindest des Namens. Das Red Bull-Juniorteam geht ab 2020 unter dem Namen Scuderia Alpha Tauri Honda an den Start. Die Fahrer sind unverändert Pierre Gasly und Daniil Kvyat. Beim zuletzt glücklosen Williams F1-Team gibt es eine personelle Änderung bei den Fahrern. Robert Kubi­ca wird nach seinem Comeback im letzten Jahr durch den Kanadier Nicholas Latifi ersetzt.

Die Saison 2020 beginnt wieder in Melbourne, Australien. Dort steigt das erste Rennen am 15.3.2020. Dieses Jahr hat Lewis Hamilton von Mercedes-AMG erneut die Chance, weitere Motorsportgeschichte zu schreiben. Er ist bereits sechsmaliger Weltmeister (das sind schon doppelt so viele Titel wie der legendäre Ayrton Senna holte) und kann also in diesem Jahr seinen 7. Titel gewinnen. Damit würde er mit dem momentan alleinigen Rekordhalter Michael Schumacher gleichziehen. Als Fahrer eines der finanzstärksten Teams im Feld hat er den technologischen Vorteil auf seiner Seite. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Genauer betrachtet ist der Weg allerdings ein Rennen kürzer als geplant. Denn der ursprüng­lich für den 17.4. geplante Grand Prix von China in Shanghai wurde seitens chinesischer Behörden gestrichen. Ob dieses Rennen zu einem anderen Termin in diesem Jahr stattfinden wird, ist noch nicht abschließend geklärt. Der für das Wochenende vom 3.-5.4. geplante Grand Prix von Vietnam wäre der erste Große Preis der Formel 1 in diesem Land, und Vietnam will unbedingt an der Durchführung festhalten. Das letzte der 21 Rennen findet am 29.11. in Abu Dhabi statt.

Man darf gespannt sein, wer sich dann oder schon vorher die diesjährigen Fahrer- und Kon­struk­­teurs­titel holt. Für Sebastian Vettel wird es ein schweres Jahr, da er gleich mehrfach un­ter Druck steht. Zum Einen muss er sich gegen seinen jüngeren und in diesem Jahr sicher mit noch mehr Selbstbewusstsein auftretenden Teamkollegen Charles Leclerc behaupten. Zum An­deren gilt dieses Jahr als die wahrscheinlich letzte Chance, seinen großen Traum wahr­zu­machen und die Weltmeisterschaft mit Ferrari zu gewinnen.

Wie gehen eSport und Rennsport zusammen?

Zum ersten Mal wird ein eSportler an einem F1-Rennwochenende in dieser Saison auf der Strecke stehen, nachdem der Sim-Rennfahrer Igor Fraga für Charouz Racing System in der FIA F3-Meisterschaft 2020 unterschrieben hat. Der Brasilianer nahm 2017 am ersten Finale der F1 eSport-Serie teil und gewann 2018 und 2019 den FIA Gran Turismo Nations Cup. Der 21-Jährige testet Anfang März den F3-Wagen und macht am Wochenende des 20. März seinen nächsten Schritt auf dem Weg in die Formel 1. Dann beginnt in Bahrain die FIA Formel 3-Meisterschaft.

F1 eSport Pro-Series 2019

Spieler im Formel 1 (Formel 1) SimulatorQuelle: Pixabay, Tomasz_Mikolajczyk

Allein die Online-Zuschauerzahlen der Serie lagen mit 5,8 Millionen 2019 über der Gesamt­zahl der Online- und Fernsehzuschauer der Serie 2018 (5,5 Millionen).

Eine halbe Million Dollar Preisgelder war für die zehn Teams, die 2019 an den Start gingen, zu holen. Das eSport-Team von Red Bull Racing holte sich im Dezember den Titel und damit den größten Preisgeldanteil.

Mehr als einhunderttausend Spieler versuchten, sich an Xbox, Playstation und PC mit dem offiziellen F1-Spiel von Codemasters für den Pro Draft-Teil der Serie zu qualifizieren. Dabei wurden über 1,4 Millionen Runden absolviert und die Teilnahme stieg um 65% stark an.

Diese Zahlen dürften 2020 weiter ansteigen. Neugierig? Zur Teilnahme an der F1 eSports Series kann man sich auf der offiziellen Seite von Codemasters registrieren.

Wie geht es 2020 weiter?

Yas Marina Circuit in Abu DhabiQuelle: Pixabay, wendy1704

Auch Mattia Binotto, Teamchef der Scuderia Ferrari und damit Chef der beiden wohl promi­nen­testen Ferrari-Angestellten derzeit, Vettel und Leclerc, hat die Zukunft im Blick. Während er über Ferraris Ambitionen sprach, mehr Frauen in die Ferrari Driver’s Academy zu bringen, äußerte er sich auch positiv über den eSport. „Die Saison 2019 war das erste Jahr, in dem wir teilnahmen. Wir wissen, dass dies ein sehr wichtiger Faktor für die jüngeren Generationen ist.“ Binotto führte weiter aus: „Wir wissen, wie wichtig das Spielen für die neue Generation ist, und eSport ist Teil unseres Ferrari Driver Academy-Programms. Es ist nicht etwas, das völlig getrennt ist, sondern es ist ein Teil davon.“

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