Vegan – eine Modeerscheinung?

Wenn wir ehrlich sind, dann ist die alltägliche Ernährung doch wirklich ein Roulettespiel. Die Wissenschaft ist sich nicht wirklich einig, welche Ernährung uns Menschen länger und gesünder leben lässt.

In den letzten Jahren gab es einige Trends und Modeerscheinungen in der Lebensmittelbranche. Nur was ist es denn nun genau, Trend oder kurzfristige Modeerscheinung? Was versteht man unter vegane Ernährung und warum macht man das überhaupt? Und kann das gesund sein?

veganismQuelle: Medical News Today

 

1. Was ist vegane Ernährung?

Vegane Ernährung bedeutet, dass alles geht, nur nichts vom Tier! Diese Ernährungsform ist ursprünglich aus dem Vegetarismus entstanden. Vielen Menschen reichte dies aber nicht mehr aus. Sie wollten komplett auf tierische Produkte verzichten und auf Produkte, die überhaupt irgendwie mit Tieren in Berührung gekommen sind. Als Gründe geben viele Veganer z.B. folgende Möglichkeiten an:

  • Tierschutz
  • Tierethik
  • Tierethik
  • Tierrechte
  • Umwelt- und Klimaschutz

2. Warum ist die vegane Ernährung für den Mensch und den Planeten gut?

Natürlich sind dies nur einige Gründe. Auch wird oft die eigene Gesundheit angegeben. Viele Veganer glauben, dass eine vegane Ernährung grundsätzlich besser und gesünder ist. Naja, dies ist leider nicht ganz so richtig. Viele müssen dann wegen Mangelerscheinungen zum Arzt, z.B. wegen Vitamin B12-Mangel. Diesen gilt es dann, mit Nahrungsergänzungsmitteln, auszugleichen. Ob das dann auch wirklich gesünder ist, ist schwer zu beurteilen. Es muss halt jeder selber wissen.

Aber es geht richtigen Veganern nicht nur um die Ernährung, viele gehen auch einen Schritt weiter. So wird zwingend darauf geachtet, dass die Kleidung vegan produziert wurde und auch bei der täglich benutzten Kosmetik kein Tier in der Herstellung leiden musste. In den immer mehr aufkommenden Bioländen ist festzustellen, dass mittlerweile wirklich massig Produkte, die mit Vegan gekennzeichnet sind, zum Verkauf stehen. Und da gehören dann nicht nur Lebensmittel dazu, sondern auch Kosmetik und vegane Wasch- und Putzmittel.

Aktuell gibt es in den USA auch einige Politiker, die mit diversen grünen Programmen die Menschen auf eine fleischlose Ernährung umstellen möchten – dies im Hintergrund des Klimawandels, da Kühe erwiesenermassen mit einem hohen Anteil zum weltweiten CO2-Ausstoss beitragen.

3. Vegane Blogger, denen man auf Instagram folgen sollte:

Die vegane Bewegung hat die Welt im Sturm erobert und immer mehr Menschen werden vegan und bleiben jeden Tag vegan. Wir alle wissen, dass eine Ernährungsumstellung manchmal an Abwechslung oder Inspiration mangelt. Hier können dann Food Blogger und Influencer helfen!

Von Pflanzen- und Rohkost-Bloggern bis hin zu grossen Köchen und Restaurants – nachfolgend die 5 besten ethisch einwandfreien, fleischlosen vegane Instagram-Feeds, die jeder verfolgen sollte.

  • ESRA RAKIC – @esra.rakic.vegan

Diese deutsche Bloggerin hat zwar nur aktuell 14.000 Follower, bietet aber ganz tolle Rezepte, deshalb steht sie bei uns an erster Stelle. Ihr Blog stellt neben Kochklassen und Rezepten auch viele Tipps und Tricks vor. Aber wir haben uns die Rezepte angesehen und haben großen Hunger bekommen.

Eines der tollen Rezepte sind Bandnudeln mit grünem Pesto und Spinat – das Rezept gibt es hier:

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  • ANNELINA WALLER – @ANNELINAWALLER

Annelina ist neben Bloggerin auch Autorin über vegane Speisen. Ihr Blog gibt viele Tipps über die vegane Lebensweise aber auch über Lifehacks und Yoga. Eine sehr spannende Seite und ihre Rezepte laden gerade zum nachkochen ein.

Das folgende Apfelstrudelrezept finden wir sehr toll und spricht sicherlich nicht nur Veganer an.

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  • BIANCA ZAPATKA – @BIANCAZAPATKA

Bianca ist schon lange vegan und das sieht man auch an den Zahlen der Follower. Über 385.000 Unser sehen sich die Blogs regelmäßig an. Bianca hat über 1.000 Rezepte auf ihrem Blog verewigt und einige davon hat sie selbst kreiert. Uns läuft auf jeden Fall das Wasser im Mund zusammen, wenn wir uns die tollen Rezepte und Bilder auf ihrem Blog ansehen.

Ein Rezept hat uns außerordentlich gefallen. Nämlich vegane Spaghetti Carbonara mit Kokosnuss-Bacon, Pilzen und Erbsen. Das Rezept gibt es hier:

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  • NADINE HORN & JÖRG MAYER – @EATTHISORG

Nadine und Jörg aus Ulm haben auf ihrem Blog sehr viele Informationen rund ums vegane Kochen aufgeführt. Viele Rezepte, darunter auch viele, die selbst kreiert haben. Ihre Rezepte haben sie auch in Kochbüchern verewigt, die käuflich zu erwerben sind. Bei ihren Speisen stehen vor allem die Farben im Vordergrund. Wenn Sie sich den Blog ansehen, dann wird Ihnen auffallen, dass fast alle Speisen farbliche Explosionen sind – sprich, es gibt keinen veganen Einheitsbrei in grau.

Ein Rezept, dass uns ganz besonders in der jetzigen kalten Jahreszeit ins Auge gestochen ist, ist die nordische Erbsensuppe mit karamellisierten Perlzwiebeln. Dazu passt ein selbstgebackenes Roggenbrot – die Rezepte finden Sie hier:

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  • BEST OF VEGAN – @BESTOFVEGAN

Zum Schluss wollen wir eine Seite vorstellen, die auf der ganzen Welt wohl geliebt wird. 1.6 Millionen Follower drücken dies auch aus.

Best of Vegan liefert sehr schöne Bilder, die Ihre vegane Küche inspirieren. Unter jedem Bild finden Sie das passende Rezept – so können Sie die Gerichte direkt nachkochen. Kim, die das Konto betreibt, ist passionierte Veganerin, betreibt noch zwei weitere vegane Instagram-Konten und bietet zudem auf ihrer Webseite einen 30-tägigen Online-Kurs an, der jeden zum Veganer macht: mit Rezepten, viel Motivation und einer unterstützenden Community. Der Kurs kostet etwa 30 Euro, die Hälfte des Preises wird für Tiere gespendet, die vor dem Schlachter gerettet wurden.

Ein ganz tolles Rezept ist uns aufgefallen, da es auch etwas exotisch ist. Gebratener Tofu mit Ramen, Pilzen und Pfefferschoten – hier geht es zum Rezept:

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